Ballone und Himmelslaternen

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Ballone und Himmelslaternen2018-12-15T09:26:16+00:00

Wir möchten Sie als Hochzeitsfotograf gerne unterstützen bei der Planung Ihrer Hochzeit. Damit es nicht zu peinlichen Situationen kommt hier ein paar Infos über Ballone und Himmelslaternen

Im persönlichen Vorgespräch in unserem Fotostudio in Bern gehen wir die Planung Ihrer Hochzeit gerne durch und helfen Ihnen bei der Planung Ihrer Hochzeit.

Quelle: http://www.bazl.admin.ch (Bundesamt für Zivilluftfahrt)

Ballone

Handelsübliche Ballone (Kinderballone, Partyballone, Freiballone usw.) dürfen in der Regel ohne Bewilligung steigen gelassen werden. Die grössten Einschränkungen gelten im Bereich von Flugplätzen mit Flugsicherung. Ab einer gewissen Grösse oder Nutzlast gelten jedoch Einschränkungen.

 

Einschränkungen gesamte Schweiz
In der Schweiz ist es untersagt, Ballone steigen zu lassen:
  • mit mehr als 30 m3 Inhalt
  • mit mehr als 2 kg Nutzlast
  • die mit brennbarem Gas gefüllt sind

Zusätzliche Einschränkungen in der Nähe von Flugplätzen mit Flugsicherung
Das Steigenlassen von Ballonen in der Umgebung (innerhalb eines Radiusses von 5 km) von zivilen oder militärischen Flugplätzen mit einer Kontrollzone (CTR, siehe Link rechts) unterliegen folgenden zusätzlichen Auflagen:

  • Das Volumen darf nicht grösser als 1 msein. 
  • Der gleichzeitige Aufstieg ist auf 300 Ballone begrenzt.
  • die Ballone dürfen nicht gebündelt werden (sogenannte Ballontrauben).
  • zum Befüllen darf kein brennbares Gas benutzt werden
  • es dürfen keine harten Gegenstände befestigt bzw. in die Ballone eingefüllt werden (Holz, Plastik, Metall, Wunderkerzen, Leuchtstäbe, LED Leuchten usw.).Quelle: www.bazl.admin.ch

Kann eine dieser Auflagen nicht eingehalten werden, ist eine vorgängige  Koordination mit der Flugsicherung skyguide erforderlich:

http://www.skyguide.ch/

Himmelslaternen

 

Folgende Punkte sind beim Steigenlassen von Himmelslaternen zu beachten:
  • Der Start erfolgt innerhalb der Schweiz mit Grenzabstand von mindestens 5 km Luftlinie zu anderen Ländern.
  • Der Standort befindet sich in einem Abstand von mehr als 5 km zur Piste von zivilen und militärischen Flugplätzen.
  • Allfällige kantonale oder kommunale Vorschriften und/oder feuerpolizeiliche Auflagen werden beachtet.
  • Der Grundeigentümer, von wo aus die Starts erfolgen, hat die Starts der Himmelslaternen bewilligt.
  • Der Start von mehreren Laternen erfolgt gestaffelt (keine Countdownstarts).
  • Die Laternen werden nicht  zusammengebunden.
  • Es werden keine Metall- oder Holzteile angehängt.
  • Quelle: www.bazl.admin.ch

Kann eine dieser Auflagen nicht eingehalten werden, ist eine vorgängige (10 Tage)  Koordination mit der Flugsicherung skyguide erforderlich:

http://www.skyguide.ch/

 

Hinweis:

Bei Unfällen mit Himmelslaternen haftet in der Regel der- oder diejenige, der/die die Himmelslaternen steigen liess und damit schuldhaft, widerrechtlich und adäquat kausal einen Schaden verursacht (Art. 41 des Schweizerischen Obligationenrechts, OR)